Archiv der Kategorie: Häkelteppich

mit Häkelteppichen 50% vom Erlös für die Plattansenhilfe e.V. spenden

Wie ein Häkelteppich entsteht – handmade by Crochetbully

Ein kleiner Blick hinter die Kulissen von Crochetbully

Wie ein Häkelteppich entsteht möchte ich heute vorstellen. Die Häkelteppiche von Crochetbully sind handmade by Andrea, die im absoluten Häkelwahn gelandet ist. Sie ist einfach das perfekte Gegenstück zu stitchbullys Nähwahn und verarbeitet Atelierstoffe zu Häkelteppichen, die neben ihrem Dekorauftrag auch sehr gerne von Vierbeinern bekuschelt werden.

Stoffauswahl im stitchbully Atelier
Stoffauswahl im stitchbully Atelier

Crochetbully und stitchbully besprechen im ersten Schritt die Farbharmonie und wählen im Atelier passende Muster.

 

Ab in die Tasche damit und heim geht es in Crochetbullys Erholungsgarten oder auch gerne bei eisigen Temperaturen ins Wohlfühlwohnzimmer.

Vader testet die Häkelstoffe
Vader testet die Häkelstoffe
First Cut - der exakte Schnitt für perfekte Stoffbahnen - zugegeben, es klingt etwas strange...
First Cut – der exakte Schnitt für perfekte Stoffbahnen – zugegeben, es klingt etwas strange…

Hier werden die Stoffe von Vader auf Tauglichkeit und Kuschelfaktor vorab getestet. Was Vader nicht gefällt, kommt garantiert nicht zwischen die Schere.

Crochetbully im Stoffwahn
Crochetbully im Stoffwahn

Ein bisschen viel Arbeit ist es ja schon, exakt und gleichmäßig den Stoff in die richtige Bahn zu bringen, da steigt Crochetbully auch mal der Stoff zu Kopf.

Aber sobald sich alle wieder vom Stoff befreit haben, kann es schon mit dem Häkeln beginnen und es wäre ja gelacht, wenn einem bei der kreisrunden Häkelei übel werden würde. Mit jeder neuen Runde wird der Teppich schwerer und ja, auch unhandlicher zu halten.

wie ein Häkelteppich entsteht
die Stoffbahnen werden kreisrund – wie ein Häkelteppich entsteht

Vaders Hauptbeschäftigung besteht darin, die Maschen zu zählen und Crochetbully beim Häkeln mit ehrlich gemeinten Knutschern zu erfreuen. Er ist und bleibt für diese Tätigkeit einfach der beste Mann.

kurze Knutschpause
kurze Knutschpause

Und dann wird wieder weiter gehäkelt, Runde für Runde wird der Teppich größer.

Die Farbergebnisse und Abstufungen im Ergebnis fühlt Crochetbully während der Verarbeitung und greift sicher zum passenden nächsten Stoffstückchen.

Vader als Produkttester
Vader als Produkttester

Anschließend wird jeder Teppich erneut auf seine Tauglichkeit und Funktionalität getestet. Ja, wir wissen, es ist schlecht für die Gesundheit zu viel zu arbeiten aber Vader managed die Hauptaufgabe in der Produktionsleitung und seinen Nebenjob als Produkttester im Qualitätsmanagement wie kein anderer!

Henry auf dem Kuschelteppich
Henry auf dem Kuschelteppich

Überlebt ein Teppich den harten Produkttest bei Vader,  werden die Teppiche verpackt und versendet. Im neuen Zuhause angekommen sind Häkelteppiche handmade by Crochetbully sehr geliebt. Wie hier bei Henry. Aber Henry – pass bitte auf, das neue Plätzchen ist begehrt.

Zack - Häkelteppich fresh geteilt
Zack – Häkelteppich fresh geteilt

Und wenn man nicht aufpasst, besetzt die Konkurrenz den Häkelteppich.

Übrigens erzählt jeder Häkelteppich seine eigene kleine Stoffgeschichte. Einige davon findet Ihr hier im stitchbully-Blog. Lass Dich ein wenig treiben, von einer etwas anderen Art des Upcyclings und schau mal in die Stoffgeschichten.

Bis bald und herzliche Grüße

Missstitchbully logo

 

Crochetbully meets stitchbully

Häkeln für einen guten Zweck meets Stitchbully

Zwei Nürnbergerinnen produzieren für die Plattnasenhilfe e.V.

Nürnberg, es ist sonnig, bei 10 Grad Außentemperatur sitzen zwei junge Damen im Nürnberger Stitchbully Atelier und erarbeiten ein Konzept zur Unterstützung einer Hilfsorganisation für in Not geratene Hunde.

Andrea Derbal ist die Machering und Initiatorin von „Häkeln für einen guten Zweck“, die es sich nach einer schweren Krankheit zum Ziel gemacht hat, krebskranken Kindern zu helfen. Dabei häkelt die gebürtige Nürnbergerin Mützen und bunte Überraschungen für erkrankte Kinder der Kliniken Düsseldorf und Nürnberg. Derbal spendet die gehäkelten Accessoires entweder direkt oder gibt sie zum Verkauf für Spendenbasare frei. „Der Alltag im Krankenhaus ist oftmals lange und kann frustrierend für die kleinen Patienten sein“, so Derbal. „Da dachte ich mir, bei meiner Häkelfreude, mache ich den Kindern eine bunte Überraschung. Die Kliniken bedanken sich immer sehr herzlich und freuen sich mit mir, den kleinen Patienten mit diesem Projekt ein wenig Farbe im Krankenaus zu zaubern.“

„Ich selbst pflege derzeit einen französischen Bulldoggen Jungen, der es durch Futterallergien und körperlichen Fehlstellungen nicht leicht hat, ein Plätzchen zu finden. Er verliert gerne Fell, sobald er falsches Futter erbeutet hat und hat dadurch im Nacken einige kahle Stellen. Da lag der Gedanke nicht fern, auch für meinen treuen Wegbegleiter passende Hundekleidung zu häkeln“, so Derbal.

„Und genau da entstand die Idee, die Plattnasenhilfe e.V. mit gehäkelten Hundeaccessoires zu unterstützen“, ergänzt Stefanie Hüttinger, Inhaberin der Marke Stitchbully. Hüttinger näht mit Leidenschaft maßgeschneiderte Geschirre und Wunschhalsbänder für Hunde und verfolgt die Arbeit der Plattnasenhilfe seit einigen Jahren. „Der Verein kümmert sich ehrenamtlich um vergessene und gequälte Hunde, die nach intensiver Pflege und medizinischer Betreuung in gute Hände vermittelt werden. Die Kontinuität und Qualität der freiwilligen Helfer hat mich überzeugt, den Verein dauerhaft zu unterstützen. Jeder, der einen Hund aufnehmen möchte, soll wissen und verstehen können, was Züchter leisten, um Tiere verkaufen zu können. Eine medizinische Betreuung und ein natürliches Decken der Hunde ist für mich eine Grundvoraussetzung für eine Züchtung. Leider ist die Realität oft anders und um ans schnelle Geld zu kommen, werden Tiere grausam gequält, misshandelt und sobald es nicht mehr lukrativ ist, einfach weggeworfen. Es ist in unserer Zeit völlig selbstverständlich über günstige bis billige Preise auf dem Tiermarkt zu diskutieren. Doch bei Lebewesen ist das für mich der falsche Ansatz!“

Bei Kaffee und guter Laune entwerfen Derbal und Hüttinger neue Produkte, um sie für Spendenzwecke ein zu setzen. Es entstehen gehäkelte Kuschelteppiche und Körbchen aus Baumwollstoff im Patchworkstil. Im Internet werden die Unikate zum Erwerb angeboten und um mehr Menschen für ihre Arbeiten zu begeistern werden diese zusätzlich auf Wochen-Märkten präsentiert.

Das Konzept funktioniert und wird sehr gut angenommen, denn Tierschutz beginnt nicht irgendwo da draußen, sondern im Kopf.

 

Wenn auch Sie Lust auf frische Wohnaccesssoires haben, und dabei einen guten Zweck nutzen möchten, finden Sie die die hübschen Unikate in facebook unter: https://www.facebook.com/groups/stitchbully/

Henry erobert seinen Häkelteppich
Henry erobert seinen Häkelteppich
Crochetbully meets stitchbully – Häkelteppich
Vader kuschelt mit dem neuen Häkelteppich von Crochetbully
Vader kuschelt mit dem neuen Häkelteppich von Crochetbully

 

Meet me twice – Häkelteppich

Meet me twice

Dieser Häkelteppich wurde für Dich in Handarbeit von Andrea Derbal the Crochetbully von „Häkeln für einen guten Zweck“ aus Stoffcoupons und Patchworkrestchen aus dem stitchbully-Atelier gefertigt und erzählt folgende Geschichte:

Einst diente ich im MaxiCosi einem kleinen Mädchen beim Warmhalten… Kuscheln war mein Auftrag und das liebte ich so sehr. Da traf ich meinen Pucksack-Kolegen in Purple und wir wollten nicht alleine sein. Ein Weg zur Mitte wollte uns wärmen, so fassten wir das Rosa aus dem Stoffschrank in unser Reigen und Gundas buntes 80er Stöffchen. Schwarz und Rosa, Pink und Lila. Schöner konnte Kuscheln nicht sein, dachten wir da. Und doch zwinkerte uns ein Roter Retro Stoff der Buttinette zu, dabei zu sein, das sei sein Motto. Ein witziges Schürzen dachte da: Hey das ist genau mein Dreh und gesellte sich mit ein. Bis Sabines Pyjama davon Wind bekam und sich im Wirbel der Farben treiben ließ. Ein T-Shirt aus Lisas Kleiderschrank fand das so goldig und empfand sich selbst als zu kühl. Da lag es nicht fern, sich in der Kuschelei ein zu fügen.
Ende. Ein Paisley-Schal aus feiner Baumwolle wollte da nicht lange warten und so kam es, dass auch ein Lila Stoff aus dem Hundehalsband-Projekt von Steffi floh um farblich passend ein neues Muster zu sein. Gekuschelt wird noch lange und endlich ein zweites Mal. Danke für den Sinn in unserem Leben. Es tut uns gut und gibt uns Wärme.
Ende

Crochetbully meets stitchbully - Häkelteppich
Crochetbully meets stitchbully – Häkelteppich