Ellie the stitchbully

Endlich ist es so weit und stitchbully bekommt Nachwuchs! Voller Stolz möchte ich Euch heute die kleine Zuckerpuppe vorstellen:

Ellie the Stitchbully

geboren im Oktober 2016, Farbe: gestromt, Geschlecht: weiblich

Gemixt aus French Bulldog & Old English Bulldog

Eine wirklich perfekte Mischung, wie ich finde, ist den beiden Elternbullys hier gelungen. Ellie kommt aus einem hübschen kuschelwarmen Haushalt, mit liebevollen Eltern durfte sie dort groß werden.

Ein neuer Weggefährte fehlte an stitchbullys Seite und dass es ein Bully sein soll, war mir irgendwie klar. In den vergangenen Jahren habe ich so irre viele verschiedene Hunde durch meine Spezialanfertigungen kennen gelernt, dass ich tatsächlich nicht entscheiden konnte, welche Rasse zu mir am Besten passt. Gross oder klein, mit oder ohne Fell, hell oder dunkel oder gefleckt, verteidigend oder eher verschmust, territorial oder kinderlieb? Wie soll er denn sein, mein neuer Begleiter? Was passt in mein Leben und womit komme ich am Besten zurecht? Ich habe viele Abende typische Rassemerkmale studiert, immer genauer Hunde in der Nachbarschaft beobachtet und war mir weder sicherer noch klarer darüber, was ich will. Irgendwann war mir klar, dass ein Leben mit Vierbeinern ohnehin kein Eigenwille ist, denn der Vierbeiner hat sein eigenes Leben und so auch seinen eigenen Willen. Es ist ein Leben MIT einem Wesen und nicht mit einer Rasse. Ich habe mir vorgestellt, wie es wäre, wenn sich die Seiten austauschen würden, also, wenn sich Hunde über die Rassen der Menschen Gedanken machen würden. Klingt sehr komisch, ich weiß, aber nehmen wir jetzt einfach an, mein zukünftiger Hund macht sich über die Rasse Mensch ein Buch auf der Couch auf und schmökert auf den kommenden Seiten, bei einer süffigen Tasse Leitungswasser, wie sich der Mensch so verhält. Dabei knabbert er gelegentlich ein Hundedrop – hmmm Kaninchen ist echt lecker – und blättert zwischen den Menschentypen so hin und her. Er macht sich bestimmt lustig über das ein oder andere Aussehen und Erkennungsmerkmal. Da sind ja die Singles, die sich nicht alleine fühlen wollen. Sie holen sich einen Hund, um jemanden zum Reden zu haben. Sie suchen einen Weggefährten, um Gedanken zu teilen. Bei so einem Partner geht es Dir als Hund schon super gut, weil Du ja ein Teil des Menschenlebens bist. Du bist dabei und nebendran. Du bekommst alles mit und größtenteils sind diese Menschen besonders aktiv und wollen viel mit Hunden unternehmen. „Jaaaah, das kann ich mir schon gut vorstellen“, dachte sich der Hund, der es sich so gemütlich auf der Couch gemacht hat. Er blättert weiter zu der Rasse Reihenhausbesitzer. Ein Sip am Leitungswasser und was liest der Hund da: „Reihenhausbesitzer verlangen ihrem Hund eine gewisse körperliche Disziplin ab, denn die Kuschelecken sind auf mehrere, durch Stufen geteilte Etagen erreichbar. Zudem erfordert diese Rasse Mensch dem Vierbeiner eine gewisse Coolness in Punkto Rudelbewachung ab, da sich das Rudel gerne in unterschiedlichen Etagen aufhält und teilweise am Tagesgeschehen nicht permanent vollzählig teil nimmt.“ „Aha“, dachte sich der Hund, „na ob ich das will, weiß ich noch nicht, aber da steht ja auch, dass unter die Pluspunkte der Reihenhausbesitzer ein kleiner Garten gehört. Garten find ich schon mal super.“ Ja ein wenig weitergeblättert, kommt der Hund zur Rasse menschliche Grossfamilie. Hier steht, dass ein offenes Kommen und Gehen akzeptiert werden sollte, Kinder gerne Unfug bereiten und Erwachsene Menschen immer ein wachsames Auge darauf werfen. Hier wird viel gelacht und miteinander unternommen. Als Hund bist Du hier nie alleine. Da zählt man einen Hund als Schwester oder Bruder, Dein Job besteht lediglich darin, mit allen fleißig zu schmusen. Futter geht auch nicht aus, weil immer etwas vom Tisch fällt und die Menschenmama in der Nahrungsbeschaffung bereits ausreichend Erfahrung sammeln konnte. Der Menschenpapa spielt gerne Ball und ist geduldig, wenn etwas nicht so klappt, wie geplant. Die Kinder im Haushalt verhalten sich ganz hundeähnlich wie ein Rudel und alle versammeln sich täglich mehrmals. Dem Hund gefiel diese rassetypischen Merkmale und er schob sich noch einen Hundedrop in die Backen. „Ich will ja auch viel draußen spielen und ab und zu auch mal im Mittelpunkt stehen. Ich will geliebt werden und dabei sein….Ein Garten wäre toll. Dann müsste es ja eine Menschen Rasse Grossfamilie mit einer Kreuzung aus Reihenhausbesitzer und Single sein. Dann wäre der Mensch für mich perfekt!“ So überlegte sich der Hund über einige Wochen, was er tatsächlich will und als er es für sich endlich formulieren konnte, machte er sich auf den Weg in unser Zuhause. Einen schön klingenden Namen hat sich der Hund gewünscht. Eines der menschlichen Rudelmitglieder entschied sich dann für Ellie.